Ein Frappé ist ein griechisches Eiskaffee-Getränk, das durch kräftiges Aufschäumen eine dichte, cremige Schaumkrone bekommt und eiskalt über Eiswürfeln serviert wird. Klassisch wird er aus Instantkaffee, Wasser und Zucker geschüttelt oder gemixt, bis viel Schaum entsteht, und dann mit kaltem Wasser und Eis aufgefüllt. Er ist erfrischend, schnell gemacht und der perfekte Begleiter für heisse Tage. Wir zeigen dir, was einen Frappé ausmacht, welche Zutaten du brauchst, wie er Schritt für Schritt gelingt und welche Varianten sich lohnen.
Was ist ein Frappé?
Der Frappé ist ein kalter, aufgeschäumter Kaffee, der in Griechenland erfunden wurde und dort zu den beliebtesten Sommergetränken zählt. Sein Markenzeichen ist die dichte, hellbraune Schaumkrone, die durch kräftiges Schütteln oder Mixen entsteht. Serviert wird er in einem hohen Glas mit reichlich Eis und meist einem Strohhalm. Traditionell wird er aus Instantkaffee zubereitet, weil sich dieser besonders leicht zu Schaum aufschlagen lässt.
Der Reiz des Frappé liegt in der Kombination aus kräftigem Kaffee, feiner Süsse und erfrischender Kälte. Anders als ein einfacher kalter Kaffee erhält er durch den Schaum eine angenehm cremige Textur. Damit ist er ein idealer Wachmacher für warme Tage und eine schöne Abwechslung zu klassischen Kaffeegetränken. Und er ist in wenigen Minuten fertig.
Zutaten für einen Frappé
Ein klassischer Frappé kommt mit wenigen Zutaten aus, die du meist ohnehin zuhause hast. Entscheidend ist vor allem das kräftige Aufschäumen. Die folgende Übersicht zeigt die klassische Zusammensetzung für ein Glas.
| Zutat | Menge | Funktion |
|---|---|---|
| Instantkaffee | 1 bis 2 TL | Kaffeearoma und Schaum |
| Zucker | nach Geschmack | Süsse (wird mitgeschäumt) |
| Kaltes Wasser | etwas zum Schäumen, mehr zum Auffüllen | Basis |
| Eiswürfel | eine Handvoll | Kühlung |
| Milch | nach Geschmack (optional) | cremige Note |
Der Instantkaffee ist beim klassischen Frappé bewusst gewählt, weil er sich besonders leicht zu einem stabilen Schaum aufschlagen lässt. Zucker wird traditionell direkt mitgeschäumt, sodass er sich gleichmässig verteilt. Milch ist optional und macht den Frappé cremiger, wer es klarer mag, lässt sie weg. Reichlich Eis sorgt dafür, dass das Getränk schön kalt bleibt.
Frappé zubereiten Schritt für Schritt
Die Zubereitung ist einfach und gelingt in wenigen Minuten. Entscheidend ist, in der ersten Phase nur wenig Wasser zu verwenden, damit ein dichter Schaum entsteht. Wir gehen die Schritte der Reihe nach durch.
Kräftig aufschäumen
Gib Instantkaffee, Zucker und nur einen kleinen Schuss kaltes Wasser in einen Shaker oder ein hohes Gefäss. Schüttle oder mixe die Mischung nun kräftig, bis eine dichte, hellbraune Schaumkrone entsteht, das dauert nur wenige Sekunden. Je weniger Wasser du in dieser Phase verwendest, desto fester wird der Schaum. Dieser Schritt ist das Herzstück des Frappé.
Auffüllen und servieren
Fülle ein hohes Glas mit reichlich Eiswürfeln und giesse die geschäumte Kaffeemischung darüber. Fülle anschliessend mit kaltem Wasser und nach Geschmack etwas Milch auf, sodass sich die Schaumkrone oben absetzt. Rühre bei Bedarf kurz um oder geniesse den Frappé geschichtet mit einem Strohhalm. Serviere ihn sofort, solange er eiskalt und der Schaum frisch ist.
Frappé mit frischem Kaffee statt Instant
Auch wenn der klassische Frappé auf Instantkaffee setzt, lässt er sich mit frisch gebrühtem Kaffee abwandeln. Wer den Geschmack hochwertiger Bohnen bevorzugt, verwendet einen kräftigen, abgekühlten Espresso oder starken Kaffee als Basis. Der Schaum fällt dabei etwas weniger dicht aus als mit Instantkaffee, dafür gewinnt das Aroma an Tiefe. Aufschäumen lässt sich die Mischung ebenfalls im Shaker oder mit einem Milchaufschäumer. Welche Bohne sich eignet, entdeckst du in unserem Kaffee-Sortiment, und weitere Ideen für kalten Genuss findest du in unseren Rezepten rund um Eiskaffee und Cold Brew.
Varianten des Frappé
Der Frappé lässt sich leicht abwandeln, ganz nach Geschmack und Anlass. Einige Varianten sind besonders beliebt. Hier ein paar Ideen zum Ausprobieren.
Klassisch wird der Frappé in drei Süssungsgraden bestellt, von ungesüsst über mittel bis süss, die du einfach über die Zuckermenge steuerst. Mit einem Schuss Milch wird er cremiger, ganz ohne Milch bleibt er klarer und intensiver. Wer mag, verfeinert ihn mit etwas Vanille oder einem Aromasirup. An besonders heissen Tagen ist er zudem eine schöne Alternative zum Espresso Tonic.
Häufige Fragen
Was ist ein Frappé?
Ein Frappé ist ein griechisches Eiskaffee-Getränk mit dichter Schaumkrone, das eiskalt über Eiswürfeln serviert wird. Klassisch wird er aus Instantkaffee, Zucker und Wasser kräftig aufgeschäumt und dann mit Wasser, Eis und optional Milch aufgefüllt. Er ist erfrischend und schnell gemacht.
Warum wird Frappé mit Instantkaffee gemacht?
Instantkaffee lässt sich besonders leicht zu einem dichten, stabilen Schaum aufschlagen, der das Markenzeichen des Frappé ist. Deshalb ist er die klassische Wahl. Mit frisch gebrühtem Kaffee gelingt der Frappé zwar auch, der Schaum fällt aber etwas weniger fest aus.
Wie bekomme ich beim Frappé viel Schaum?
Der Schlüssel ist, in der ersten Phase nur wenig Wasser zu verwenden und die Mischung aus Kaffee, Zucker und einem kleinen Schuss Wasser kräftig zu schütteln oder zu mixen. Je weniger Wasser, desto dichter der Schaum. Erst danach füllst du mit Wasser und Eis auf.
Kann ich einen Frappé mit frischem Kaffee machen?
Ja, du kannst statt Instantkaffee einen kräftigen, abgekühlten Espresso oder starken Kaffee verwenden. Der Schaum wird dann etwas weniger dicht, dafür gewinnt das Aroma an Tiefe. Aufschäumen lässt sich die Mischung im Shaker oder mit einem Milchaufschäumer.
Kommt Milch in einen Frappé?
Milch ist optional. Ein klassischer Frappé wird oft ohne Milch nur mit Wasser zubereitet, ein Schuss Milch macht ihn aber cremiger. Du kannst also selbst entscheiden, ob du es klarer und intensiver oder milder und cremiger magst.
Wie süss sollte ein Frappé sein?
Das ist Geschmackssache. Traditionell gibt es den Frappé in mehreren Süssungsgraden, von ungesüsst über mittelsüss bis süss. Da der Zucker mitgeschäumt wird, solltest du die Menge vor dem Aufschäumen festlegen.