Espresso ist das National Getränk in Italien schlechthin. Auch hier in Deutschland ist Espresso ein sehr beliebtes Getränk, wenn es um einen entspannten Ausflug ins Cafè des Vertrauens geht. Passend zu diesem feinen & kleinen Wundergetränk, stellen wir einige Fakten vor, die man manchmal gar nicht so glauben kann!
1. Espresso hat weniger Koffein als normaler Kaffee
Es wird Gesellschaftlich einem vermittelt, dass Espresso deutlich mehr Koffein enthält als normaler Kaffee aus der FIltermaschine. Das stimmt allerdings nicht. In Wirklichkeit enthält Espresso weniger Koffein als Kaffee. Wie ist das möglich? Es liegt an 2 Dingen Hauptsächlich.
Zum einen werden dunkle Bohnen für Espresso verwendet, die von Haus aus schon weniger Koffein enthalten als helle Kaffeebohnen. Dadurch reduziert sich im Verhältnis schonmal der Koffein ungemein. Zum anderen ist es aber auch die Wasser-Kaffee Menge in der Tasse: Espresso hat pro Portion etwa 25ml wogegen Kaffee 150ml hat. Durch die verrringerte Menge, hat Espresso 33mg Koffein wogegen Kaffee 82mg enthält.
2. Der Begriff "Espresso"
Espresso als Begriff ist kein Rezept oder enthält keine besonderen Bohnen, was es zum Espresso macht. Vielmehr geht es bei dem Begriff um die Zubereitungsart. Denn ein Espresso wird mit hohem Wasserdruck gepresst. Dadurch bekommt es seine schöne Crema und hat diesen weiten, aromatischen Kaffeegeschmack. Gewöhnlicherweise werden Siebträger dafür verwendet, da mit ihnen genug Druck aufgebaut werden kann, um Wasser durch das Kaffeemehl zu pressen. Es gibt auch Mokka-Kannen (Espressokocher) die ähnlich funktionieren, aber deutlich weniger Druck ausüben können. Trotzdem: Durch diese Zubereitungsart hat es den Begriff Espresso bekommen.
3. Espresso mag Dunkle Bohnen
Desto Dunkler die Kaffeebohne, desto bitterer ist der Geschmack. Espresso wird gerne aus Bohnen gemacht, die etwas dunkler geröstet sind. Das heißt aber nicht, das Espresso nur dunkle Bohnen mögen. Man kann auch Espressi mit hellen Bohnen zubereiten, um einen anderen Geschmack hervorzurufen.
Grundsätzlich geht es aber beim Espresso nicht darum, einen bitteren Geschmack in die Tasse zu bekommen. Sondern man möchte durch die Bohnen, die man für die Zubereitung verwerndet, das Geschmacksspektrum der Aromen im Kaffee abbilden.
Zum Beispiel gibt es Bohnen, wo man (mit genug Erfahrung) Noten von Orange, Zitrone oder ähnliches rausschmecken kann. Wenn man das in einen Espresso vereint, öffnet sich eine ganz neue Tür des Geschmackserlebnisses von Kaffeeverkostung. Unser Pink Bourbon Espresso Kaffee ist zum Beispiel ein solcher Kaffee, wo man (auch ohne Erfahrung) schon Note von Zitrone rausschmecken kann.
4. Espresso mag frische Bohnen
Espresso (und jeder Kaffee eigentlich) mag frische Bohnen für die Zubereitung. Von frisch beziehungsweise guter Zustand redet man, wenn die Bohne nach Röstung 2-8 Wochen alt ist. Dort sind die Aromen noch sehr prägnant und voller Geschmack.
Zwar ist Kaffee ewig haltbar, aber der Geschmack reduziert sich mit der Zeit. Aber einen Trick gibt es für Espresso hier: Falls die Bohnen schon etwas älter sind, kann man mehr Wasserdruck einstellen, um mehr aus den Bohnen herauszuholen. Das funktioniert nicht immer, aber wenn man ungern alte Kaffeebohnen wegschmeißen möchte, kann man damit erstmal spielen bevor man sich für eine neue Packung entscheidet.