Cascara: Tee aus der Kaffeekirsche

Cascara ist ein Aufguss aus der getrockneten Schale der Kaffeekirsche, die bei der Kaffeeherstellung normalerweise als Nebenprodukt anfällt. Der Name kommt vom spanischen Wort für Schale. Cascara wird wie ein Tee aufgegossen und schmeckt fruchtig-süsslich, mit Noten von Hagebutte, Rosine oder Kirsche, und enthält im Vergleich zu Kaffee nur wenig Koffein. Weil dabei ein sonst ungenutzter Teil der Kaffeekirsche verwendet wird, gilt Cascara als nachhaltig. Wir erklären dir, was Cascara ist, wie es schmeckt, wie du es zubereitest und warum es besonders ist.

Was ist Cascara?

Cascara ist der getrocknete Fruchtmantel der Kaffeekirsche, also die Schale, die die Kaffeebohne umgibt. Bei der Kaffeeherstellung wird die Bohne aus der Kirsche gelöst, während die Schale bislang oft als Nebenprodukt übrig blieb. Aus dieser getrockneten Schale lässt sich ein teeähnlicher Aufguss zubereiten, den man Cascara nennt. Genau genommen ist Cascara also kein Kaffee und kein klassischer Tee, sondern ein Fruchtaufguss aus der Kaffeepflanze.

Damit ist Cascara eng mit dem Kaffee verbunden, schmeckt aber ganz anders. Statt der typischen Röstaromen stehen fruchtige, süssliche Noten im Vordergrund. Wie die Kaffeekirsche überhaupt entsteht, erklären wir im Beitrag dazu, wie Kaffee wächst. Cascara nutzt genau den Teil der Frucht, der dort beschrieben wird.

Tipp aus unserer Rösterei: Das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche spielt auch bei der Aufbereitung eine Rolle: Unser Bale Mountain Filterkaffee wird natural aufbereitet und trocknet im eigenen Fruchtfleisch.

Wie Cascara schmeckt

Geschmacklich unterscheidet sich Cascara deutlich von Kaffee. Der Aufguss ist fruchtig und mild-süsslich, ganz ohne die Bitterkeit gerösteter Bohnen. Häufig werden Aromen von Hagebutte, Rosine, Kirsche oder Hibiskus beschrieben. Die genaue Geschmacksnote hängt von Herkunft und Trocknung ab.

Beim Koffein liegt Cascara deutlich unter Kaffee, enthält aber meist etwas mehr als viele Kräutertees. Damit ist es ein leichter, fruchtiger Aufguss, der sich gut für zwischendurch eignet. Wer eine koffeinärmere, aber aromatische Alternative sucht, findet in Cascara eine interessante Option. Es lässt sich heiss wie auch kalt geniessen.

Cascara zubereiten

Die Zubereitung von Cascara ist einfach und ähnelt der eines Tees. Du brauchst nur getrocknete Cascara und heisses Wasser. Wir gehen die Schritte kurz durch.

Übergiesse einen Löffel getrocknete Cascara mit heissem, aber nicht mehr kochendem Wasser und lass den Aufguss einige Minuten ziehen. Je länger die Ziehzeit, desto intensiver das Aroma, taste dich also nach Geschmack heran. Anschliessend giesst du den Aufguss durch ein Sieb ab und geniesst ihn heiss. An warmen Tagen kannst du Cascara auch abkühlen lassen und über Eis als erfrischenden kalten Aufguss servieren.

Warum Cascara nachhaltig ist

Ein besonderer Reiz von Cascara liegt in seinem nachhaltigen Gedanken. Weil dabei die Schale der Kaffeekirsche verwendet wird, die sonst häufig ungenutzt blieb, entsteht aus einem Nebenprodukt ein eigenständiges Genussmittel. So wird ein grösserer Teil der Kaffeepflanze sinnvoll verwertet. Dieser Gedanke passt gut zu einem bewussten Umgang mit Kaffee, wie wir ihn auch in unseren Beiträgen zu nachhaltigen Innovationen mit Kaffee beschreiben. Wer hochwertigen Kaffee schätzt, findet passende Sorten in unserem Kaffee-Sortiment, besonders aus ökologischem Anbau.

Häufige Fragen

Was ist Cascara?

Cascara ist ein teeähnlicher Aufguss aus der getrockneten Schale der Kaffeekirsche. Der Name bedeutet auf Spanisch Schale. Es ist weder Kaffee noch klassischer Tee, sondern ein fruchtiger Aufguss aus der Kaffeepflanze.

Wie schmeckt Cascara?

Cascara schmeckt fruchtig und mild-süsslich, ohne die Bitterkeit von geröstetem Kaffee. Häufig werden Aromen von Hagebutte, Rosine, Kirsche oder Hibiskus beschrieben. Der genaue Geschmack hängt von Herkunft und Trocknung ab.

Enthält Cascara Koffein?

Ja, Cascara enthält Koffein, allerdings deutlich weniger als Kaffee. Meist liegt der Gehalt etwas über dem vieler Kräutertees. Damit ist es eine koffeinärmere, aber dennoch anregende Alternative.

Wie bereitet man Cascara zu?

Übergiesse getrocknete Cascara mit heissem, nicht mehr kochendem Wasser und lass den Aufguss einige Minuten ziehen. Anschliessend durch ein Sieb abgiessen und heiss geniessen. An warmen Tagen kannst du Cascara auch kalt über Eis servieren.

Ist Cascara Kaffee oder Tee?

Weder noch im klassischen Sinne. Cascara ist ein Aufguss aus der getrockneten Schale der Kaffeekirsche, also aus der Kaffeepflanze, wird aber wie ein Tee zubereitet. Deshalb wird er oft als Fruchtaufguss oder Kaffeekirschen-Tee bezeichnet.

Warum gilt Cascara als nachhaltig?

Cascara nutzt die Schale der Kaffeekirsche, die bei der Kaffeeherstellung sonst oft als Nebenprodukt übrig blieb. Dadurch wird ein grösserer Teil der Kaffeepflanze sinnvoll verwertet. Aus einem ungenutzten Rest entsteht so ein eigenständiges Genussmittel.

Unsere Empfehlung aus der Rösterei

Die passende Bohne zum Thema Kaffeekirsche ist unser Bale Mountain Filterkaffee: Die äthiopische Bio-Bohne wird natural aufbereitet, trocknet also im eigenen Fruchtfleisch. Genau daher stammen ihre intensiven beerigen Noten von Himbeer-Marmelade. So schmeckt man die Kaffeekirsche in der Tasse.

Zurück zum Blog

Hinterlassen Sie einen Kommentar